In Paris wurde ein bedeutungsvolles Projekt umgesetzt. Im Jahr 2022 kündigte die Stadtverwaltung den Beginn einer umfassenden Begrünung der Hauptstadt an. Das Ziel ist, bis im Jahr 2050 die Klimaneutralität zu erreichen und mehr als die Hälfte der Fläche mit Vegetation zu bedecken.
Die ersten Massnahmen sind bereits sichtbar: Der Platz von Katalonien hat sich auf eindrucksvolle Weise von einem Betonkarussell in einen städtischen Wald verwandelt. Im Rahmen dieses Begrünungsprojekts wurden 470 Bäume gepflanzt, davon 270 grosse und mittelgrosse Exemplare und 200 Jungbäume im Alter zwischen zwei und vier Jahren. Das erfreuliche Ergebnis: Die Betonpflasterung wich einer Grünfläche von mehr als 4000 Quadratmetern.
Dieser neu gepflanzte Wald ist von den natürlich vorkommenden Wäldern der Region Île-de-France inspiriert. Bei den gepflanzten Bäumen dominieren einheimische Arten wie Hainbuchen und Eichen. Es wurden auch Arten gepflanzt, die dem Klimawandel besser widerstehen, wie Steineichen, Mooseichen und Montpellier-Ahorne. Durch die Verwendung verschiedener Vegetationsschichten, darunter grosse und kleine Bäume sowie Sträucher und Bodendecker, wurde ein vollständiges Ökosystem geschaffen, das die biologische Vielfalt fördert.
Text: Felix Käppeli, Foto: zVg
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