LAn der Giardina (15. bis 19. März) lädt JardinSuisse ins «GARTENhaus». Das Projekt war bereits für 2020 geplant und musste aus bekannten Gründen verschoben werden. Es zeigt eine ganz besondere Inszenierung: Die Bepflanzung wird nicht nur aus dem Boden wachsen, sondern auch von der Decke hängen.
Wenn der Frühling vor der Tür steht, dann ist Giardina-Zeit: Sie findet vom 15. bis 19. März statt. In diesem Jahr hat sich die Messe die Leitthemen «Lebensphilosophie Garten» und «Von Geborgenheit bis zu Kontrasten» gesetzt. «Der Garten ist heute mehr denn je ein individueller Rückzugsort, der den eigenen Lebensstil widerspiegelt. Ob ein Ort der Geborgenheit, der bewussten Entschleunigung oder der Abwechslung durch geschickt geschaffene Kontraste – Sie als führende Gartenexperten können aufzeigen, wie Sie der Persönlichkeit und dem Lebensgefühl eines Menschen auch in dessen Aussenräumen Ausdruck verleihen. Die facettenreichen Schaugärten der Giardina entführen Ihre potenziellen Kunden in ein farbenprächtiges und frühlingshaft duftendes Universum», schreiben die Verantwortlichen.
Auch der Stand von JardinSuisse nimmt diese Themen auf, obwohl die Auswahl des Projektes viel früher stattgefunden hatte. In einem Wettbewerb wird die Giardina-Standgestaltung des Verbandes jeweils ausgeschrieben und eine Jury wählt die besten Entwürfe aus. Für 2020 hatte das Projekt «GARTENhaus – hausGARTEN» den Zuschlag erhalten. Es überzeugte mit schlichter und leichter Gestaltung. Verantwortlich dafür ist der Landschaftsarchitekt Pascal Eberle. «Zu einem Haus gehört ein Garten, der jedoch bei einem Neubau oft ein bisschen vergessen geht», erklärt er die Ausgangslage für seinen Entwurf. Für ihn als Sohn und Enkel von Gartenbauern stand in seiner Familie der Garten schon immer im Zentrum. «Deshalb die Schreibweise ‹GARTENhaus›, damit klar wird, wer die Hauptrolle spielt.»
Diese Aussage hat vier Jahre später noch immer Gültigkeit. Die Idee ist unterdessen also keineswegs veraltet, was auch Projektleiter Dani Röllin vom JardinSuisse-Fachbereich Garten- und Landschaftsbau gefällt: «Was lange währt, wird endlich gut», sagt er mit einem Schmunzeln. «Nach der langen Planungsphase mit vielen Hochs und Tiefs freuen wir uns sehr, das Projekt endlich in echt erleben zu dürfen.»
Eine Familiensache
Auch die beiden Brüder von Pascal Eberle arbeiten in der Grünen Branche. Michael Eberle ist Landschaftsarchitekt bei Bachmann & Rimensberger in Erlenbach/Küsnacht (ZH) und Dominik Eberle hat den elterlichen Betrieb Eberle Floristik & Gärten in Näfels (GL) übernommen. Beide helfen ihm bei der Realisation des JardinSuisse-Standes für die Giardina, die so zu einem Familienprojekt geworden ist.
Geplant ist ein abstraktes Gebäude in der Halle 1 (Stand C10), das im dicht begrünten «hausGARTEN» steht. Das Besondere dabei ist ein blühendes Dach, bei dem die Pflanzen von der Decke herabhängen. Diese Dachkonstruktion ist die grösste Herausforderung für die Standgestalter. «Vom Gewicht her müssen wir zwei Kleinwagen an der Decke der Halle befestigen; es geht um 2,5 bis 3 Tonnen», erklärt Eberle. Ausserdem ist es wichtig, dass die Pflanzen sich über alle Messetage gut halten und bis zum Schluss für einen Wow-Effekt sorgen.
Der Stand wird mit Föhren (Pinus) und Kirschen (Prunus) umrandet. Am Boden sind Federgräser (Stipa), Farne (Matteucia) und Funkien (Hosta) geplant, dazu verschiedene Zwiebelpflanzen von Tulpen bis Fritillaria. Die Gestaltung soll auch zeigen, wie wichtig die Natur als Rückzugsort für den Menschen ist. Dies wiederum trifft das vier Jahre später gewählte Leitthema der Giardina 2023 perfekt.
Eintrittsgutscheine | Für Verbandsmitglieder zum Vorzugspreis erhältlich:
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Text: Leandra Jordi
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